Oktoberfest in München, 22.09 – 7.10.2018

Oktoberfest in München, 22.09 – 7.10.2018

Das Oktoberfest in München (mundartlich auch Münchner Wiesn) ist eines der größten Volksfeste der Welt. Es findet seit 1810 auf der Theresienwiese in München statt und wird Jahr für Jahr von rund sechs Millionen Menschen besucht. Für das Oktoberfest brauen die Münchner Brauereien ein spezielles Bier (Wiesn Märzen) mit mehr Stammwürze und damit auch mit höherem Alkoholgehalt (rund 6–7 %).  Auf dem, 5 Hektar umfassenden, abgezäunten Gelände präsentierten sich historische Fahrgeschäfte, Festzelte und andere historische Attraktionen wie beispielsweise einer Steckerlfischbraterei, einem Kettenkarussell oder einem Zuckerwattestand. Durch das speziell gebraute Oktoberfest-Bier werden immer mehr Jugendliche und Erwachsene im mittleren Altern nach Bayern gezogen. Die österreichische Bevölkerung besucht das Oktoberfest unter dem Motto: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ was allerdings in Verbindung mit dem Alkohol und Fußball steht. Die meisten Besucher erscheinen auf der Wiesn in traditioneller Tracht – Also Lederhosen für Herren und Dirndl für Damen.

Münchner Oktoberfest Maß

Das Maß gehört auf dem Oktoberfest in München einfach dazu.

7 Insider-Tipps für das Oktoberfest in München

  1. Bei 6 Millionen Menschen werden die Sitzplätze meist knapp. Wenn Sie daher einen Sitzplatz wollen, sollten Sie mindestens ein Jahr im Voraus einen Sitzplatz reservieren.
  2. Wer keinen Sitzplatz reserviert hat und trotzdem einen Sitzplatz möchte muss früh aufstehen. Die meisten Leute stellen sich schon ab fünf Uhr vor den Zelten an, obwohl diese erst ab 09:00 Uhr öffnen. Es dauert genau 2 Minuten und 35 Sekunden dann sind alle Sitzplätze belegt.
  3. Fragen Sie nie nach einem kleinen Bier! Da es keine kleinen Bier gibt wird die Bestellung von den meisten Kellnern und Kellnerinnen als Spaß gesehen und Sie werden ignoriert.
  4. Die großen Bier-Zelte schließen bereits schon um 23 Uhr und die „letzte Runde“ muss schon 22:30 Uhr bestellt werden. Im „Hofbräu-Festzelt“ ist es „Hey Jude“ von den Beatles, im „Schützenfestzelt“ -„Weu’sd a Herz hast, wia a Bergwerk“ von Rainhard Fendrich. Gut aufpassen, sonst überhören Sie die letzte Chance auf ein Bier. Tritt dieser Fall in Kraft, dass Sie die „letzte Runde“ überhört haben, bekommen Sie im Weinzelt bis 01:00 Uhr noch Alkohol ausgeschenkt.
  5. Das Maß Bier kostet leider jedes Jahr mehr – 2017 lag der Preis zwischen 10,40 und 10,70 EUR. Hendl und Fahrgeschäfte wollen auch noch einkalkuliert sein. Also Geld gut einteilen. Wenn man besoffen ist kann das Geld leicht mal durch die Lappen gehen.
  6. Das erste Wochenende meiden! Da der Ansturm riesig ist und man nicht schon morgens um 8 Uhr schon vor einem Zelt steht, geht gar nichts mehr.
  7. Das Online-Aktions-Haus Ebay bietet immer zwei bis drei Monate vor dem Oktoberfest allerhand Biertische, Reservierungen und Biermarken zum Verkauf. So kann auch Geld gespart werden.

Fassanstich auf dem Münchner Oktoberfest 2017

Fahrgeschäfte auf der Münchner Wiesn

Anreise zum Oktoberfest in München

Empfehlung: Anreise mit dem Zug

Die Anreise mit dem Zug ist jedes Jahr ein riesen Erlebnis. Egal ob laute Musik, absurde Witze oder einfach nur quatschen – es macht einen riesen Spaß. Am sinnvollsten ist der Erwerb eines Bayern-Tickets ab 25 Euro. Das Ticket gilt in allen Nahverkehrszügen von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen bereits ab 00.00 Uhr. Fahren Eltern/Großeltern mit ihren eigenen Kindern/Enkeln, so fahren diese (bis einschließlich 14 Jahre) meistens kostenlos.

Anreise mit dem Auto

Eine Anreise mit dem Auto ist nicht sehr empfehlenswert. Während des Oktoberfestes gibt es in München sehr wenig Parkplätze und die Preise in Parkhäuser schnallen während der Festtage in München drastisch nach Oben. Wenn man einen Parkplatz in einem Parkhaus findet (was sehr selten ist) bezahlt man nicht selten eine Tagesgebür von um die 40 Euro.

Tipp: Bei der Auswahl des Hotels für die Münchner Wiesen sollte man unbedingt darauf achten, dass es im Hotel eine Parkmöglichkeit gibt. Auch wenn hierfür Gebühren verlangt werden sind diese meist deutlich geringer als in den Parkhäusern.